
Die aus Südostasien stammende asiatische Hornisse (Vespa Velutina) breitet sich auch in Bayern seit 2022 rasant aus und gilt mittlerweile als etabliert. Das ist ein Problem für uns Imker, da sie die Bienenstöcke als Futterquelle benutzt. Sie ist ein Schädling mit erheblichem Potenzial zur Schädigung von Honigbienen und anderen Insekten, sowie von Obst und Weintrauben.
Jetzt im Frühjahr bauen die Königinnen der asiatischen Hornisse ihre ersten Nester (Primärnester) und bauen ihr Volk jeweils alleine auf. Wenn diese Nester geortet und entfernt werden, wird verhindert, dass eine nächste Generation mit vielen neuen Königinnen heranwächst und deren Nester (Sekundärnester) gesucht und vernichtet werden müssen.
Mit Locktöpfen sollen die Hornissen jetzt angelockt, beobachtet und gemeldet werden, damit ihre Nester gesucht und entnommen werden können.
Informationsblätter für den Vergleich mit ähnlich aussehenden Insekten und ihren Nestern finden sich bspw. bei der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau oder bei der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, Abteilung Bienenkunde und Bienenschutz.
Wer ein Nest der asiatischen Hornisse sieht, kann es in Bayern hier melden, am besten mit einem Foto.
Wichtig: die heimische europäische Hornisse ist streng geschützt und darf nicht gefangen werden.
