Ein ereignisreiches Imkerjahr geht zu Ende. Entgegen des steigenden Trends der Winterverluste durch die Varroa-Milbe haben alle unsere Völker dank konsequenter biotechnischer Behandlungsmethoden überlebt. Die Trachtverhältnisse waren in diesem Jahr besser als im letzten Jahr und so haben unsere Bienen uns eine Honig- und Obsternte beschert, die über dem deutschlandweiten Durchschnitt lag. Insbesondere unser Zwetschgen- und Quittenbaum trugen überreichlich.
Als neue Gefahr für die Bienen wurde die sich von Süden nach Norden ausbreitende asiatische Hornisse (Vespa Velutina) auch in unserer Gegend gesichtet. Mit Fallen und der Nachverfolgung gesichteter Exemplare werden Nester aufgespürt und entfernt. Wir haben bisher allerdings noch keine entdeckt. Wie sich die bienenfressende Hornisse auf die Bestände auswirken wird, ist angesichts der erst kurzen Beobachtungszeit noch nicht gesichert vorhersagbar.
Dankbar, dass wir keine existenziellen Probleme wie den Krieg in der Ukraine, Terror und Zerstörungen in Gaza oder den Hunger im Südsudan erleben müssen, wünschen wir allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes, friedvolles Jahr 2026. Möge die Zuversicht mit uns sein!
